Mauern bauen und bemalen

Beispiele

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 3

Ich nehme dafür die HEKI Konstruktionsplatten. Auf diesen zeichne ich mit Kugelschreiber oder  Bleistift die Steine in der gewünschten Grösse auf. Anschliessend ritze ich diese Linien mit einem Cutter ein. Dies um im nächsten Arbeitsgang die Rillen mit einem weichen Bleistift nachzudrücken. Wenn  die Rillen nicht vorgeritzt werden neigt das Material  dazu auszubrechen.

Nun baue ich mit einem Balsaholz welches der Steingrösse entspricht einen Negativ-Stempel indem ich mit einem harten Gegenstand ( Feile / Kugelschreiber / etc. ) auf der Stirnseite des Balsaholzes quasi einen Stein forme. Mit dieser Form drücke ich die Steinstruktur in die HEKI-Platte.

Zuletzt bearbeite, das heisst schlage ich mit einer harten Schuhbürste auf die Platte. Dies gibt zusätzlich eine gewisse Struktur.

Die Mauerkrone baue ich meistens aus Balsaholz. Dies ist relativ weich und kann gut bearbeitet werden. Solche Arbeiten kann man auch mit den Enkeln machen. Geht einfach, ist nicht allzu schwer und fördert die Freude am Basteln. (vorausgesetzt die Enkel haben auch Freude an Opas Hobby)

Nun wäre die Mauer soweit fertig und könnte an der gewünschten Stelle in die Anlage oder ins Modul eingebaut werden. Sollten mehrere Mauerteile gewünscht werden besteht jetzt die Gelegenheit, das Modell in Silikon abzuformen um weitere Mauerteile herzustellen. (siehe Beispiele 1 und 2) In Beispiel 3 habe ich nur das Tunnelportal abgeformt. Dieses kann wieder verwendet werden. Der «ganze»  Engelwandtunnel ist ein Unikat.

Nun wird das ganze Mauerstück mit hellgrauer Farbe bemalt. Dabei ist zu beachten das nur Abtönfarbe verwendet wird. Es sollten keine Spraydosenfarben verwendet werden. Diese zerfressen die HEKI Platten. Ist die Farbe trocken kann mit Sprays weitergearbeitet werden.

Nun rühre ich verdünnte Schmutzfarbe an (schwarz / braun / grün) und streiche diese über die Mauer. Diese Farbe fliesst in alle Ritzen. Bevor die Farbe ganz antrocknet wische ich den grössten Teil wieder weg. So bleiben nur die Schmutzspuren. Wichtig ist hier, dass nach jedem Arbeitsgang die Farbe gut durchtrocknet.

Je nach gewünschtem Farbton der Mauer kann man diese nun noch etwas braun oder grün färben.

Zuguterletzt setze ich mit einem grossen weichen Pinsel und weisser Abtönfarbe noch Lichter auf die Mauer. Dieser Vorgang nennt sich granieren. Mit dieser Methode können Sie die Mauer auch noch mehr oder weniger aufhellen.

Und wie immer gilt : Übung macht den Meister. Und schlussendlich gilt, wenn es Ihnen / Euch gefällt hat alles seine Richtigkeit.